Meine Top 6 Tipps für das Lettern mit dem Bleistift

Mit diesen 6 Tipps lernst du, wie du ein sauberes, stimmiges Lettering mit dem Bleistift erstellst.

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Material für das Bleistift-Lettering

Folgende Materialien nutze ich für Bleistift-Letterings:

  • ein Blatt Papier oder ein Notizbuch (blanko oder gepunktet)
  • einen Bleistift mit harter Mine (z.B. Härtegrad H3)
  • einen Bleistift mit weicherer Mine (z.B. B3)
  • einen Anspitzer
  • ein Lineal (oder besser noch: ein Geodreieck)
  • ein Radiergummi 

Und falls du keine Bleistifte mit unterschiedlich harten/weichen Minen zur Hand hast, nimm einfach einen “normalen” Bleistift (die Standard Bleistifte kommen im Härtegrad HB – der goldenen Mitte zwischen harter und weicher Mine) und versuche die im Folgenden beschriebenen Entwurfs- und Hilfslinien mit so wenig Druck wie möglich zu zeichnen. 

Bleistift-Lettering - Tipp 1: Hilfslinien mit einem Bleistift H3 (oder höher)

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Jedes Lettering beginnt mit ein paar Skizzen, wie man sich die Komposition des Letterings vorstellt. Das beste Design wählt man aus und macht daraus den ersten Entwurf. 

Erstelle als erstes Hilfslinien für deine Lettering-Komposition mit einem Bleistift H3 (oder höher, sprich härter). Die Linien sollen dir helfen, die Buchstaben und Worte an die richtige Stelle in deinem Lettering-Entwurf zu setzen.   

Am besten zeichnest du diese wirklich nur super leicht, damit man sie später ganz einfach wieder wegradieren kann.

Bleistift-Lettering - Tipp 2: Bleistift mit harter Mine für den ersten Entwurf

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Das Skizzieren des Entwurfs erfolgt am besten ebenfalls mit einer harten Bleistiftmine (z.B. H3), so dass man nur leicht sichtbare Striche aufs Papier bringt.

Nicht so doll aufdrücken – sonst graben sich die Striche zu sehr ins Papier ein und man kann sie nicht mehr gut korrigieren (wegradieren). 

Bleistift-Lettering - Tipp 3: Sauberes Radiergummi

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Es klingt banal, ist aber wichtig! Ein Radiergummi, das rundherum schwarzradiert ist, also jede Menge Grafit an sich kleben hat, schmiert. Und man ärgert sich fürchterlich, wenn man eigentlich nur eine kleine Linie wegradieren wollte und dann ungewollt alles verschmiert.

Also, am besten immer wieder vor dem Radieren das Radiergummi checken und gegebenenfalls schwarze Stellen auf einem separaten Blatt “abradieren”.

Bleistift-Lettering - Tipp 4: Von oben nach unten arbeiten

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Ein weiterer Tipp, um das Verschmieren des Letterings zu verhindern: arbeite von oben nach unten. Zeichne die Buchstaben und Worte eins nach dem anderen und nicht kreuz und quer. 

Bleistift-Lettering - Tipp 5: Nachzeichnen mit weicher Bleistift-Mine

Nachdem du den Entwurf deines Letterings auf das Blatt gebracht hast und mit dem Design und Layout zufrieden bist, kannst du nun damit beginnen, die Linien mit einem weicheren Bleistift nachzuzeichnen und gegebenenfalls auszufüllen. Die weichere Bleistift-Mine gibt mehr Grafit aufs Papier ab und erzeugt daher dunklere Linien. Nun darfst du auch mehr aufdrücken, um hier oder da vielleicht auch mehr Kontur zu erreichen und dem Lettering mehr Tiefe zu verleihen.

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Bleistift-Lettering - Tipp 6: Unterlage für die Hand benutzen

Ebenfalls ein simpler Tipp: Verwende beim Zeichnen eine Unterlage für die zeichnende Hand, um so das Verwischen/ Schmieren des Letterings zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Arbeit mit dem weicheren Bleistift (der mehr Grafit auf das Papier abgibt) im Anschluss an den ersten Entwuf.

Du kannst dazu einfach ein weiteres Blatt Papier unter die zeichnende Hand legen. 

Ich hoffe, meine Top 6 Tipps für Bleistift-Letterings helfen dir bei deinem nächsten Lettering weiter!
Probier sie doch einfach mal aus! Oder noch besser: Poste dein Lettering in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe “Lettering Werkstatt” – dann schaue ich es mir gerne an! 

 

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